Die geistliche Orientierung des Hauses St. Ulrich
  Lehre und Spiritualität orientieren sich an der Hl. Schrift, an der Lehre der Kirche, vor allem am II. Vatikanischen Konzil, an der Lehre der Kirchenlehrerinnen und Kirchenlehrer. Starke Impulse verdanken wir der katholisch-charismatischen Erneuerung und der Spiritualität des Heiligen Vinzenz Pallotti.
Das Haus St. Ulrich ist auch ein geistliches Zentrum der Mitglieder der Vereinigung des Katholischen Apostolates (UAC).
   
  Die Träger des Hauses
 

Das Haus St. Ulrich wird vom Verein Evangelii Nuntiandi, mit Sitz in Hochaltingen, getragen. Dieser Name ist dem Anfang des Rundschreibens „Evangelii Nuntiandi“ entnommen und will die ganze Breite unserer Aufgabenstellung andeuten. Die Verkündigung des Evangeliums in dieser Form kann nicht das Werk einzelner, weniger Christen sein.
Es bedarf der Unterstützung von Menschen, die es mittragen, die mitbeten, damit die Angebote des Hauses für die Kursteilnehmer zum Segen sein dürfen. Wir haben diesem mittragenden Kreis von Brüdern und Schwestern den Namen „Hochaltinger Ring“ gegeben. Zu diesem „Hochaltinger Ring“ können Sie gehören als Beter, als Mitarbeiter, als Wohltäter. Nur mit Ihrer Hilfe können wir es schaffen.

Klicken Sie bitte hier, um zur Antwortkarte "Hochaltinger Ring" zu gelangen.

   
  Das Evangelisationswerk Evangelii Nuntiandi
 

Für das Evangelisationswerk Evangelii Nuntiandi sind der Verein Evangelii Nuntiandi e. V. und der UNIO Kreis Hochaltingen verantwortlich. Die Mitglieder des Hochaltinger Rings stehen diesen stützend und helfend zur Seite. Sie tragen das Werk mit durch ihr Gebet, ihre Spende und ihre Mitarbeit.
Durch die Stiftung St. Ulrich wird die Arbeit im Evangelisationswerk finanziell gestützt.
Im Haus St. Ulrich in Hochaltingen arbeiten Menschen unterschiedlicher spiritueller Herkunft und Prägung zusammen, denen das Verbreiten der Frohbotschaft ein gemeinsames Herzensanliegen ist.

Im Sinn der oben genannten Enzyklika Papst Pauls VI., Evangelii Nuntiandi, vom Jahr 1975 und der Vision des hl. Vinzenz
Pallotti haben sie sich das Ziel gesetzt, mitzuwirken in Kirche und Welt, um die Menschen zur Begegnung mit Gott, zur Umkehr, zur Neuausrichtung und Ganz-Werdung zu führen.

Das Logo vom Evangelisationswerk, bestehend aus Kreuz und Herz mit dem Buchstaben M, bedeutet Folgendes: Das Kreuz weist auf Jesus Christus, den Gekreuzigten und Auferstandenen, hin. Er und seine Botschaft sind Ursprung und Mitte aller Evangelisation.
Das Herz mit dem M weist hin auf Maria, die Mutter der Kirche, die sich mit ganzem Herzen dem Erlösungsweg Christi, ihres Sohnes, verschrieben hat.

Wir orientieren uns an der Hl. Schrift, der Lehre der Kirche, insbesondere am II. Vatikanischen Konzil. Impulse geben uns die
Charismatische Erneuerung und die Spiritualität des Heiligen Vinzenz Pallotti.

Jeder Christ ist aufgerufen, sich als Apostel an dem Ort, an dem er lebt, mit allen seinen Kräften und mit den ihm von Gott geschenkten Gaben, für das Reich Gottes einzusetzen. Dies versuchen wir in unseren Häusern zu vermitteln.

   
  Der hl. Vinzenz Pallotti
  Gründer der Vereinigung des Katholischen Apostolates
  Das Leben Pallottis
    Geboren in Rom am 21. April 1795.  
Priesterweihe am 16. Mai 1818.
Gründung der Vereinigung des Kath. Apostolates im Jahre 1835.
Gestorben am 22. Januar 1850.
Heiliggesprochen am 20. Januar 1963 durch Papst Johannes XXIII.
Gedenktag katholisch: 22. Januar
Name bedeutet: der Sieger (latein.)
 
  Seine Gestalt
Vinzenz Pallotti lebte von 1795 bis 1850. Er gehörte zur Zahl derer,
die Gott im 19. Jahrhundert reich mit Gnaden und Erleuchtungen
beschenkte, um der Kirche bei der Erfüllung ihrer Sendung zu helfen. Vinzenz Pallotti war als Spiritual tätig im römischen Priesterseminar und Propagandakolleg. Er war als Repetitor tätig an der römischen Universität Sapienza. Er war in verschiedenen Vereinigungen tätig, wo es um die Heranbildung der Laien ging, der studierenden Jugend, der arbeitenden Jugend. So hatte er Einblick in die gesamte Situation, nicht nur in der Stadt Rom, sondern eben über die Theologen aus den Missionsländern auch Einblick in die Nöte.......
 
Gemälde von Bruno Zwiener
 
  Vinzenz Pallotti merkte man als Kind an, dass er zwar ein anständiger, aber nicht besonders begabter Mensch sei. Auf Grund der inständigen Gebete seiner Mutter konnte er schließlich doch studieren und Priester wurde. Von jung an fühlte Vinzenz sehr intensiv seine Kleinheit und Nichtswürdigkeit angesichts der Größe und Heiligkeit Gottes. 1818 wurde er zum Priester geweiht. Als Jugendlicher hatte er einst die Vision, einer Prozession von Leidenden, Armen und Kranken entgegenzurufen: "Ich will euch trösten und euer Leid zu meinem machen!" Hierauf legte er den Schwerpunkt seiner Arbeit.

Vinzenz Pallotti wurde Pfarrer an einer heruntergekommenen Kirche, Santo Spiritu in Rom. Die fünf anderen Pfarrer der Gemeinde, deren Vorgesetzter er nun wurde, intrigierten gegen ihn und verleumdeten ihn, aber er duldete und siegte. Die Gemeinde wandelte sich zusehens und wurde zu einem geistig-spirituellen Mittelpunkt Roms. Bald sprach sich sein Charisma herum, er wurde zu einem gefragten Beichtvater und Prediger.

Vinzenz war Seelsorger der Jugend, der Kranken und Gefangenen, Volksmissionar. Er erkannte, dass angesichts der heraufziehenden Umbrüche in Europa Laien und Priester gemeinsam den Verkündigungsdienst leisten müssten, deshalb gründete er 1835 die Gemeinschaft der Pallottiner und 1843 der Pallottinerinnen, deren besonderes Kennzeichen der Verkündigungsdienst der Laien ist. Er starb an Lungenentzündung, als er einem Bettler seinen Mantel geschenkt hatte und sich ohne Mantel im Beichtstuhl erkältete.